Eine Proteinüberexpression ist die vermehrte Herstellung (Proteinbiosynthese) eines Proteins in einer Zelle, die zu einer erhöhten Konzentration dieses Proteins in der Zelle führen kann. Diese Überexpression kann durch eine fehlerhafte Genregulation verursacht werden oder künstlich durch molekularbiologische Techniken herbeigeführt werden. Das wichtigste Beispiel für künstliche Proteinüberexpression ist die Herstellung rekombinanter Proteine.
Die gezielte Überexpression von Proteinen […]
Tonicity-Responsive Enhancer Binding Protein (TonEBP oder NFAT5/OREBP) ist ein Transkriptionsfaktor, der zur Rel-Familie der Transkriptionsfaktoren gehört. TonEBP schützt die Zelle vor hypertonem Stress. Ist der osmolare Druck in der Zelle normal (isoosmolare Situation) ist TonEBP nur teilweise (partiell) aktiv. Steigt der osmolare Druck in der Zelle an, steigen TonEBP-mRNA und TonEBP-Protein an. TonEBP fördert die […]
Als Zellkompartimente bezeichnet man in der Biologie alle strukturellen Teile innerhalb einer Zelle. Dazu gehören sowohl große und Komplexe Organelle wie das Mitochondrium, der Chloroplast, der Zellkern oder der Golgi-Apparat als auch kleinere Elemente, etwa Microtubuli, Vesikel und Membranen.
Gedächtniszellen (Memoryzellen) sind Zellen des Immunsystems. Sie sind verantwortlich für das immunologische Gedächtnis der Körper von höheren tierischen Lebewesen.
Es handelt sich um spezialisierte Lymphozyten, B-Zellen, die aus aktivierten B-Zellen hervorgehen. Bei erneutem Kontakt mit demselben Antigen werden sie sofort aktiviert und können innerhalb weniger Stunden eine Immunreaktion auslösen, die ein Ausbrechen einer Infektion verhindert. […]
Der Tonoplast ist die selektivpermeable Biomembran, welche die Zentralvakuole einer pflanzlichen Zelle vom Cytoplasma abgrenzt.
Er ist durchlässig für bestimmte Stoffe, die in der Vakuole gelagert werden. Durch seine Selektivpermeabilität auch besonders bei osmotischen Vorgängen in der Pflanzenzelle eine Rolle. Das ist z. B. der Fall bei der Wasseraufnahme der Zelle oder der Plasmolyse. Auch der […]
Als Deplasmolyse bezeichnet man den Vorgang, der eine Plasmolyse wieder rückgängig macht. Dieser Vorgang
ist nur so lange möglich bis die so genannten Hecht’schen Fäden, die das Protoplasma mit den Tüpfeln der Nachbarzelle verbinden, nicht abgetrennt sind. Sind die Fäden getrennt, gilt die Zelle als tot und sie kann nicht mehr deplasmolysiert werden.
Bei der Deplasmolyse wird […]
Als Killerzellen werden Zellen des Immunsystems bezeichnet, die veränderte Körperzellen - von Krankheitserregern befallene Zellen oder Krebszellen - erkennen und deren Tod herbeiführen. Dabei handelt es sich entweder um cytotoxische T-Zellen oder um natürliche Killerzellen. Beide Zelltypen verwenden ähnliche Mechanismen, erkennen aber die veränderten Körperzellen anhand gänzlich anderer Merkmale.
Einzelzelle bezeichnet
in der Elektrizitätslehre eine der galvanischen Zellen in einer elektrischen Batterie.
in der Biologie eine der Zellen in einem Aggregationsverband mehrerer Zellen.
einen Aufenthaltsraum für eine einzelne Person, wie sie etwa Asketen oder Strafgefangene bewohnen.
in der Meteorologie eine einzelne Gewitterzelle
Siehe auch: Zelle (Begriffsklärung).
Soma als Kurzform zu Zytosoma (von griech. kytos „Höhlung“ und σόμα soma „Körper“) bezeichnet den Körper einer Zelle abzüglich ihrer Fortsätze, des Kerns und der Organellen. Im Soma findet der Hauptteil des Stoffwechsel statt, weswegen es häufig isoliert betrachtet wird. Das Soma von Nervenzellen wird auch als Perikaryon bezeichnet.
Um die Determinantehypothesen des Zoologen Weissmann experimentell zu prüfen, führte der Zoologe Hans Spemann Schnürungs- und Transplantationsexperimente durch.
Dazu schnürte er mit Hilfe von Säuglingshaar die Blastomeren eines Molchkeims im Zweizellstadium. Dabei stellte er fest, dass jede isolierte Blastomere einen ganzen Keim ausbildet. Dies deutet darauf hin, dass die Zelle noch nicht determiniert war.
Wenn die Entwicklungsmöglichkeit […]